Samstag, 13. Januar 2018

[Autorentag] Liebestraum à la carte von Danielle A. Patricks


Heute ist auf meinem Blog die Autorin Danielle A. Patricks zu Besuch.  Auch sie hat sich bereit erklärt einige meiner Fragen zu beantworten und auch mit ihren Protagonisten gemeinsam die eine oder andere Szene zu besprechen.
Ich wünsche euch viel Vergnügen mit diesem Tag!


Autoreninterview Danielle A. Patricks

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Gerne. Ich wurde im August 1963 in einem kleinen Ort in der Weststeiermark geboren. Nach der Matura begann ich im öffentlichen Dienst zu arbeiten, wo ich heute noch einen vierzig Stunden Job ausübe. Mit meinem Mann bin ich seit 27 Jahren glücklich verheiratet. Gemeinsam haben wir unsere drei Kinder großgezogen. Sie sind mittlerweile erwachsen und gehen ihre eigenen Wege. Für mein Pseudonym, unter dem ich meine Herzgeschichten veröffentliche, standen sie mit ihren Vornamen Patenschaft. Übrigens, im Frühjahr werde ich das erste Mal Großmutter. Ich freue mich schon riesig auf mein Enkelkind.

Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
Bereits als Jugendliche war Lesen eine meiner Leidenschaften. Ich habe die Bücher beinahe verschlungen. Immer wieder schrieb ich bereits damals kurze Geschichten, Gedichte und für Familienfeiern Gstanzerln. Auch Märchen gehörten zu meinen Ergüssen. Veröffentlicht wurde davon allerdings nichts. Sogar die Schule des Schreibens absolvierte ich, ohne sie jedoch abzuschließen. Einmal schickte ich Geschichten von mir an einen Verlag. Eine Reaktion blieb aus. Der Traum, Schriftstellerin zu werden, rückte in den Hintergrund, als das Leben in Form meiner Familie dazwischenkam. Es fehlte schlicht die Zeit zum Schreiben. Nun ja, bei meinem fünfzigsten Geburtstag ließ ich mein Leben Revue passieren – was habe ich erreicht, was davon war gut, was weniger und was hätte ich gerne noch verwirklicht – wo sind meine Träume abgeblieben? Resümee war: Ich kann wirklich zufrieden sein – nur das Schreiben fehlte mir. Ab sofort nahm ich mir vor, die Geschichten, die noch immer in meinem Kopf herumrumorten, endlich aufzuschreiben. Von meinem Gatten bekam ich ein Laptop geschenkt und nun stand meinem Traum nichts mehr im Wege.

Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Unter dem Markenzeichen „Herzgeschichten“ sind bis jetzt 5 Romane erschienen,
teilweise im Rahmen von Selfpublishing und die letzten mit Unterstützung eines Kleinverlages.

Unter der – nennen wir sie – Sports & Love-Reihe sind bisher 2 Romane veröffentlicht:
Ein verrückter Antrag (mein Erstling – dzt nur als E-book, wird Anfang Februar auch als Print auf dem Buchmarkt erscheinen) – erzählt die Geschichte der alleinerziehenden Anne und dem Footballstar Chris. Beide haben herbe Enttäuschungen hinter sich. Die Erzählung beginnt dort, wo andere Geschichten aufhören, beim Heiratsantrag gleich beim ersten Date …

Daraus entstand die Idee zum Folgeroman:
Mein Herz für deine Liebe, (ebenfalls dzt. nur als E-Book erhältlich, möchte ich im Laufe 2018 als Print herausbringen), erzählt die Liebesgeschichte von Marika, der besten Freundin von Anne, und Timothy, dem Freund und Spielerkollegen von Chris. Beide Protagonisten nehmen es mit der Liebe nicht so ernst. Marika hat einen Grund dafür, der in ihrer Vergangenheit liegt und über den sie Stillschweigen bewahrt, bis das Schicksal droht, ihr erneut alles zu nehmen, was sie liebt.

Dann folgte die Boss-Reihe/ erschienen mit Unterstützung von Telegonos:

Nanny mit Herz: Jennifer Neumann, ausgebildete Kindergartenpädagogin, ist glücklich verlobt, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie ihren Partner mit ihrer besten Freundin im Bett erwischt. Ihr Leben liegt in Scherben vor ihr. Der einzige Ausweg, wie ihr scheint, ist es, zu fliehen. Weit weg. Sie nimmt einen Job unter ihrer Qualifizierung als Nanny in einem Privat-Haushalt für zwei kleine Kinder an. Leider verliebt sie sich nicht nur in ihre Schützlinge. Nur – ihr Chef ist leider verheiratet – zwar nicht glücklich, aber dennoch ein Grund, vorsichtig zu sein …

Mein Boss, die Liebe und andere Katastrophen: Anika, die um vier Jahre jüngere Schwester von Jennifer, genießt mit ihren 22 Jahren das Leben in vollen Zügen. Sie arbeitet als Sekretärin in einer kleinen Firma, die, wie sich bald herausstellt, vom Konkurs bedroht ist. Von Männern will sie nichts mehr wissen, eine negative Erfahrung reicht ihr allemal. Als sie zur Hochzeit von Jenny gehen soll, will sie das nicht ohne Begleitung tun. Der neue Mitarbeiter in der Firma macht ihr ein sehr verlockendes, aber sehr unseriöses Angebot. Soll sie es annehmen? ….

Liebestraum à la carte: Thomas, der um zwei Jahre jüngere Bruder von Jennifer, kehrt nach langen Jahren, in denen er Berufserfahrung in der ganzen Welt gesammelt hat, als erfolgreicher Koch nach Hause zurück. Endlich bot sich ihm die Möglichkeit, sein eigenes Lokal zu eröffnen und er stürzt sich mit Feuereifer in diese Aufgabe. Für Frauen und die Liebe hat er keine Zeit – meint er zumindest. Nur – bis dahin kannte er Melanie noch nicht. Sie stammt aus reichem Hause. Trotzdem war sie unglücklich, einsam und verarmt. Thomas wird zu ihrem Fürsprecher, doch letztendlich möchte er viel mehr für sie sein …

Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Selbstverständlich! 😊 – Ein Tag ohne Schreiben, geht gar nicht 😊
Arbeitstitel: Gestüt zur Linde – Der Roman wird von einer behinderten Frau handeln, die darum kämpft, das Gestüt, auf dem sie aufgewachsen ist zu erhalten (die erste grobe Zusammenfassung – mehr will ich noch nicht verraten).

Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Neben dem Schreiben, reise ich gerne, pflege meinen Blumen- und Staudengarten, gehe hin und wieder walken und ich lese natürlich sehr gerne.

Hast du auch Lieblingsbücher und Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Lieblingsbücher und Lieblingsautoren hat es früher einmal gegeben, mittlerweile aber nicht mehr. Es gibt soooo tolle Autorinnen und Autoren, egal ob nun Selfpublisher oder bekannte Verlagsautoren, dass es hier den Rahmen sprengen würde, sie alle aufzuzählen – meine Bücherregale und mein Kindle sprechen Bände davon.😊

Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ob du es glaubst oder nicht – ich habe keinen fixen Schreibplatz. Meistens entspanne ich mich nach der Arbeit auf meinem Sofa, die Beine hochgelegt, Laptop drauf gestellt und schon geht es los, mit Surfen, Posten, Schreiben – sogar meist in dieser Reihenfolge 😉 Im Sommer sitze ich gerne auf der Terrasse, im Urlaub hocke ich schon mal am Meer, genieße das Plätschern des Wassers und die warmen Sonnenstrahlen, mit meinem Laptop auf den Beinen. 😊

Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Mein Tag beginnt bei mir, wie bei vielen berufstätigen Menschen. Zeitig in der Früh (meist fünf Uhr dreißig) aufstehen, fertig machen fürs Büro, kurz Kaffee trinken (kein Frühstück). Um sechs Uhr fünfundvierzig ist bei mir Dienstbeginn. Mails checken, anstehende Termine durchsehen und dann KundInnengespräche führen. Zwischendurch Mails beantworten, anfallende Arbeiten erledigen und und und. Dienstschluss meist um fünfzehn Uhr dreißig, manches Mal auch später.
Zu Hause wartet die Hausarbeit, die jede von uns kennt. Zum Glück unterstützt mich mein Gatte dabei. Fürs Kochen ist mittlerweile er alleine zuständig, weil es bei ihm einfach besser schmeckt. 😊 Danach kurz ausruhen und mit dem Schreiben beginnen …

Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Bei beiden Fragen sind es Liebesromane, romantische Geschichten mit einem Hauch Erotik, Frauenschicksale mit gutem Ende. Ich liebe Geschichten, wo die Protagonisten kämpfen müssen, um ihre Ziele zu erreichen, wo nicht immer alles so einfach von der Hand geht (passiert ja im Leben auch nicht), aber etwas schnulzig darf es schon sein (auch wenn es bei vielen Leserinnen verpönt ist), etwas Träumen wird man wohl dürfen. Beim Lesen abtauchen in eine andere Welt, ist doch herrlich, romantisch muss es sein und es muss unbedingt ein Happy End geben. Seit jeher liebe ich auch Märchen, wo die Schöne ihren Prinzen findet 😉 – vielleicht veröffentliche ich selbst mal ein Märchenbuch? 😊

Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Lieblingszitat nach dem ich auch handle: Es ist alles möglich, dem, der daran glaubt (Verfasser unbekannt)

Mein eigenes Zitat:

Ein Leben ohne Liebe, ist wie ein Körper ohne Seele.

Hast du ein Lieblingsland und warum?
Österreich. Ich bin zum einen sehr heimatverbunden und zum anderen, weil dieses Land wunderschön ist und tolle Chancen für die Menschen bietet.

Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Oh je, nun ja, das ist wohl ein heikles Thema. Wenn es Kritik hagelt, betreffend meine Familie, meiner Kinder oder aber bei meinen Geschichten, kommt eindeutig die Löwin in mir durch 😊 – Es ist nicht so, dass ich keine Kritik annehme oder vertrage, schließlich lernt man nur so dazu, – aber sie muss mir vermitteln, dass sie konstruktiv ist, mir bessere Beispiele liefern. In letzter Zeit habe ich allerdings gemerkt, dass mir schlechte Rezensionen sehr wohl den Boden unter den Füssen wegziehen können. Damit muss ich erst lernen zurechtzukommen, obwohl mir schon bewusst ist, dass nicht jede Geschichte, jedem gefallen kann. Mir gefällt ja auch nicht alles, was ich lese – aber im Gegenzug, werde ich nie eine ein- oder zwei-Sterne Rezi hinknallen und die Werke eines anderen, in welche viel Mühe und Zeit investiert wurde, schlechtmachen. Bestenfalls wende ich mich an die Autorin/den Autor per PN oder Mail.

Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag (Telegonos) zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Das hat vor allem finanzielle Beweggründe, aber auch zeitliche. Der Verlag übernimmt das Korrektorat, Lektorat und Cover. Er unterstützt bei der Veröffentlichung und bei der Werbung. Das nimmt mir viele Kosten ab, die ich als Selfpublisherin alleine getragen hatte und die wenige Zeit, dir mir zur Verfügung steht, kann ich vorrangig fürs Schreiben nutzen. 😊

Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Vor allem das Eine: Vergesst nicht zu Träumen, aber vergesst auch nicht, eure Träume zu leben, zu verwirklichen.

Liebe Leserin/lieber Leser sollte dir/Ihnen eines meiner Bücher gefallen haben, wäre ich sehr glücklich, wenn eine Rezension geschrieben und es weitererzählt wird. Hat euch/Ihnen der Lesestoff nicht gemundet, schreibt mir eine Nachricht. Kreativen Tipps gegenüber, bin ich immer aufgeschlossen.

Liebe Claudia, bei dir möchte ich mich herzlich für dieses erfrischende Interview bedanken.



Coverinterview

Wann kam das Cover? Vor oder nach dem Titel?
Das Cover kam zum Schluss. Es wurde von Kutscherdesign im Auftrag vom Verlag Telegonos erstellt.
Hattest du genaue Vorstellungen, was sich auf dem Cover befinden sollte?
Ja und nein. Zuerst hat mir Nathalie einige Entwürfe gefertigt und gemeinsam haben wir dann abgestimmt, was am Cover drauf ist und wie es letztlich aussieht.
Hat für dich der Titel eine besondere Bedeutung?
Schon! Ich wollte, dass der Titel die verschiedenen Möglichkeiten von Liebe aber auch die Speisen, um die es ja hauptsächlich in einem Restaurant geht, verbindet. Zum einen entstehen bei dem Begriff „Liebe à la carte“ diverse Bilder im Kopf. Oder? Und bei Speisen à la carte, vermuten wir auch bereits, was gemeint ist. Das Wort „Traum“ intensiviert extra. Manchmal werden Träume wahr, nicht immer entpuppt sich dies als erstrebenswert. 😉
Die Farbkonstellation ist sehr schön, was bedeutet dieses Farbenspiel für dich?
Danke, dass dir die Farben gefallen. Ich bin kein „Rosa oder Pink-Typ“ – dies sind ja meist die Farben, die bei Liebesromanen am Cover verwendet werden. Durch die Pastelltöne wirkt alles sanft und weich. Der See vermittelt Ruhe und Erholung.
Wolltest du etwas Bestimmtes mit dem Cover ausdrücken?
Da dies der dritte Teil einer Reihe ist, aber bei diesen Romanen zwei verschiedene Designerinnen am Werk waren, wovon jede ihre eigene Handschrift trägt, wollte ich zumindest auf den Covern Gemeinsamkeiten draufhaben, um doch einen gewissen Wiederkennungswert der Bücher zu gewährleisten. Daher gibt es auf jedem Band ein Schattenpärchen und diverse Gebäude bzw. Dinge, die mit der Handlung zu tun haben.
Hast du eine Lieblingsstelle oder Lieblingsszene im Buch, welche du uns verstellen möchtest?
Sehr gerne. Darfs eine kleine Liebesszene sein? 😉
Thomas beugte sich vor, langsam näherte er sich ihrem Gesicht, das er noch immer in seinen Händen hielt. Er hauchte ihr einen Kuss auf die Nasenspitze. Dann näherte er sich ihrem Mund. Sie rührte sich nicht. Die Berührung der Lippen war nur ein Hauch. Weil sich Mel nicht wehrte, küsste er sie. Seine Zunge spielte mit ihren weichen Lippen. Mels Hände legten sich um seinen Hals. Der Kuss wurde intensiver, fordernder. Eine Welle der Begierde umspielte ihn. Mel erwiderte sein Zungenspiel. Wie zwei Ertrinkende klammerten sie sich aneinander fest.
„Liebestraum à la carte“ als Titel, das Paar und die Lebensmittel am Cover haben die eine besondere Rolle in deiner Geschichte?
Da sich in diesem Roman alles um das Essen und die Liebe dreht, sollte das auch außen am Cover aufscheinen. Und, zu viel will ich ja nicht verraten. Am besten, das Buch lesen und sich diese Frage selbst beantworten 😊
Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover oder würdest du heute noch etwas ändern wollen?
Ganz ehrlich! Ich bin nie zu 100% zufrieden. Weder mit dem Cover noch mit dem Inhalt. Das gleiche gilt für meine vorigen Werke. Andererseits sehe ich genau das als großen Motivator, es beim nächsten Roman besser zu machen 😊



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit Friedrich Eder in „Toms Genussoase“. Er will heute für das Buch „Liebestraum à la carte“ von Danielle a. Patricks antworten. Kaum betrete ich das Lokal, werde ich auch schon an die Bar gebeten.

Danke, dass Sie heute Zeit haben für das Buch „Liebestraum à la carte“ zu antworten.
Sehr gerne, auch ich freue mich über Ihren Besuch.
Würden Sie das Buch „Liebestraum à la carte“ in max. 5 Sätzen für uns beschreiben?
Da passiert so viel, das ist wirklich eine Challenge 😉, aber ich werde es versuchen.
Thomas Neumann, übrigens mein ehemaliger Lehrling, sehr begabt, der junge Mann, hat das ehemalige Restaurant von mir übernommen. Unter uns gesagt, ich habe es ihm aufgeschwatzt, weil einen besseren Nachfolger kann ich mir nicht wünschen. 😉 Also, Thomas eröffnet, natürlich mit Hilfe meiner Wenigkeit und die seines Freundes Lorenzo, dieses Restaurant. Er bietet Küche aus aller Welt – haben Sie schon etwas von der Speisekarte probiert? Müssen Sie nachher unbedingt noch nachhohlen. 😊 – Die meiste Zeit verbringt er in der Küche, aber nichts desto trotz bekommt er natürlich von Angang an mit, wie Melanie Kröger von ihren Kolleginnen gemobbt wird. Nun ja, er hat ein Auge, ach was sag ich, seine beiden Augen auf das hübsche Mädel geworfen. Sie gefällt ihm halt, obwohl, er glaubt ja, keine Zeit für die Liebe zu haben. Melanie kommt aus reichem Hause, müssen Sie wissen, aber gut hatte es die Kleine in ihrem Leben bis jetzt nicht getroffen. Thomas erkennt sofort, dass sie Unterstützung benötigt. Ob die Liebe über die Probleme hinweg gewinnen kann, müssen Sie schon selbst herausfinden 😉, weil auch Mel hat einiges zu verbergen.
Es scheint ja immer eine gehörige Portion Herzschmerz und Probleme in den Büchern dabei zu sein. Wieso liebt die Autorin es, ihre Protagonisten in das Karussell des Lebens zu werfen?
Schauen Sie sich doch einmal im wirklichen Leben um, lesen Sie keine Nachrichten? Die Leute fahren ab, auf schlechte Nachrichten, auf Mord, Todschlag, Kriege, Mobbing, Gewalt und und und – Man hat ja das Gefühl, am Abgrund zu stehen und bald den berüchtigt, gefürchteten Weltuntergang zu erleben. Nur Liebe und Eitelwonne alleine, interessiert doch niemanden, machen eine Lektüre fad. Aber mal ehrlich, ganz ohne Liebe und ohne Happy End fehlt einer Story doch das gewisse Etwas. 😉
Haben Sie eine Lieblingsstelle im Buch, welche heute unbedingt vorgestellt werden muss?
Als sie ihren Kopf hob, trafen sich ihre Blicke. Seine Augen füllte ein tiefes dunkles Grau, alle seine Bedürfnisse und Wünsche meinte sie, dort ablesen zu können. Langsam kamen sie näher. Seine Lippen hauchten einen zärtlichen Kuss auf die ihren.
Was glauben Sie? Wie viel echte Danielle ist in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter versteckt?
Schwierig zu beantworten, diese Frage. Nun bei manchen Handlungen und Ansichten kommt natürlich die wahre Danielle durch, keine Frage. Aber so wird es wohl bei vielen Autoren sein. Nur so viel, Danielle ist jemand, der keiner Fliege etwas zu leide tun würde, sie ist immer versucht, das Gute im Menschen zu erkennen, also können Sie selbst herausfinden, welchen Charakteren sie eher entspricht.
Was ist denn Ihr Lieblingszitat aus dem Buch „Liebestraum à la carte“?
Mein Lieblingszitat? Das ist doch wohl klar, wo ich dem Grünschnabel kontra gegeben habe -  😊: „Du kannst auch jetzt noch ein paar hinter deine Löffel bekommen, wenn du frech wirst. Spielt keine Rolle, dass wir die Rollen getauscht haben.“ Eders tiefes Lachen erfüllt den Raum.
Leser sind ja immer etwas neugierig und wollen mehr über die Autorin wissen. Wie würden Sie Danielle beschreiben?
Danielle ist ein Herzensmensch und sehr zielstrebig. Das Schöne bei ihr ist, dass sie die Menschen annimmt, wie sie sind und so präsentiert sie diese auch in ihren Geschichten. Sobald sie an einem Projekt zu arbeiten beginnt, zieht sie es gewissenhaft, mit viel Ehrgeiz durch, auch wenn es schwierig ist. Sie recherchiert immer ausführlich, vor allem in Bereichen, in denen sie nicht so bewandert ist. Soll ich Ihnen ein Geheimnis verraten, so unter uns? Haben Sie gewusst, dass Danielle bereits im Gastgewerbe gejobbt hat? Ja! Wirklich, in jungen Jahren, um zur Ausbildung etwas Taschengeld zu verdienen. Bei „Liebestraum á la carte“ fließt sicherlich die eine oder andere Begebenheit aus dieser Zeit hinein. 😉
Herzlichen Dank für das Interview.
Sehr gerne. Ich sage Danke, dass Sie uns beehrt und für unser Projekt Zeit genommen haben 😊
 

Protagonisteninterview mit Thomas und Melanie

Ich treffe mich heute mit Thomas Neumann und Melanie Kröger im neu eröffneten Restaurant „Toms Genussoase“. Als ich das Restaurant betrete, fällt mir sofort die Exklusivität auf. Dunkle Holzmöbel mit dunkelbraunem Leder überzogen, Raumteiler welche Nischen schaffen. Tischtücher und Vorhänge in derselben Farbe, limettengrün. Thomas erwartet mich schon bei einem Tisch, während Melanie noch das letzte Glas poliert und sich ebenfalls zu uns setzt. Nun kann das Interview beginnen.

Hallo! Danke, dass ihr euch heute Zeit nehmt um mit mir dieses Interview zu machen.
„Wir haben zu danken“, kommt es wie aus einem Mund, von beiden gleichzeitig. Sie sehen sich kurz an und lachen. Thomas ergreift nun das Wort und wendet sich an mich. „Ehrlich, danke, dass Sie zu uns gekommen sind und sich für uns und unsere Geschichte Zeit nehmen.“
Wie geht es euch heute?
Beide lächeln. Jetzt antwortet Melanie als erste. „Uns geht es sehr gut, danke. Ich glaube, das kann ich auch in deinem Namen sagen? Oder?“, sie schielt zu Thomas, der ihre Hand ergreift und nickt.
„Ja, natürlich. Es ist einfach schön, gemeinsam in den Tag zu starten.“
Wie kommt es, dass du Thomas ein eigenes Restaurant führst und war es eigentlich schwierig, die richtigen Angestellten zu finden?
„Das war schon immer mein Traum. Ehrlich. Bereits als kleiner Junge, der die Tischplatte kaum erreichte, habe ich schon bei meiner Großmutter in der Küche geholfen. Das meiste landete wohl auf dem Boden, aber ich war mit Begeisterung dabei. Sie war eine große Unterstützerin, führte sie doch selbst damals ein Wirtshaus. Sie kochte vorrangig Hausmannskost. Meine Großmutter hat mir auch viele Rezepte hinterlassen, die ich in meiner Küche verwende. Also, deine zweite Frage ist da schon etwas schwieriger zu beantworten. Bei der Personalauswahl habe ich mich vorrangig auf meinen ehemaligen Chef Friedrich Eder verlassen. Er war mir dabei eine große Stütze. Viele der Angestellten, arbeiteten vormals bereits für ihn. Nur einige sind neu im Team. Aber gute Angestellte zu finden, ist immer eine Herausforderung und vor allem im Gastgewerbe schwierig, da viele Menschen nicht mehr an den Wochenenden arbeiten möchten. Wenn man das Personal leistungsgerecht entlohnt und ihnen im Umgangston auf Augenhöhe begegnet, findet man immer gute Leute, davon bin ich überzeugt.“ Thomas ist die Begeisterung anzusehen. „Bis auf drei Personen, die uns ja bekanntlich verlassen haben, sind alle noch seit der ersten Stunde bei uns.“
Melanie, war es schwer die Arbeit an dieser feinen Adresse zu bekommen?
„Oh ja, sehr sogar. Mir eilte ja ein gewisser Ruf voraus und Friedrich wollte mich partout nicht anstellen. Wenn nicht Thomas damals zum Gespräch dazugekommen wäre, wer weiß, was aus mir geworden wäre?“ Sie schüttelt betroffen den Kopf. „Aber ich konnte Friedrich ja auch verstehen. Würden Sie jemanden anstellen, der noch nie im Leben aus eigener Kraft gearbeitet hat, weil er es aus finanziellen Gründen, nie musste? Also dafür bin ich Thomas ewig Dankbar, dass er mir, ohne Referenzen zu haben, eine Chance gegeben hat.“
Welche Wünsche hättet ihr für eure Zukunft?
Thomas strahlt Melanie an und lächelt versonnen. „Also ich für meinen Teil wünsche mir, dass Melanie auf ewig bei mir bleibt und mit mir gemeinsam das Restaurant vergrößert. Mir schweben da viele neue Ideen im Kopf herum. Ja, und ganz Wichtig, gemeinsame Kinder wünsche ich mir.“ Thomas` freches Grinsen wird sichtlich breiter.
Melanie errötet verlegen. „Thomas!“, rügt sie ihn liebevoll. „Das werden wir aber noch in Ruhe besprechen. Aber, na ja, im Prinzip wünsche ich mir dasselbe, wie du. Es ist schön mit dir, ich war noch nie so glücklich. Das soll einfach nie enden. – Schön schmalzig, was?“ 😊
Welche Irrwege würdet ihr aus eurer Lebenslinie streichen wollen?
„Ich für meinen Teil“, antwortete Mel, „die erste Ehe. Es war die Hölle! Andererseits könnte ich das neue Glück vielleicht gar nicht so schätzen, wie ich es jetzt tue. Oder, vielleicht wäre ich dann Thomas gar nie begegnet, wenn ich nicht dermaßen am finanziellen Abgrund gestanden wäre?“
„Gut möglich“, sagt Thomas, denn dann hättest du ja gar keinen Job gesucht, wenn dich dein Vater weiterhin finanziell unterstützt hätte. Das wäre sehr schade gewesen“, überlegt er. „Ich möchte nichts missen, wenn ich so mein Leben Revue passieren lasse“, erklärt Thomas weiter. „Dank meiner Eltern und meinen Schwestern bin ich in einer glücklichen Familie groß geworden. Durch die zahlreichen beruflichen Reisen vermochte ich sehr viel Erfahrung sammeln, die mir jetzt zugutekommen.“
Gibt es ein Lebensziel, welches ihr gerne noch erreichen würdet?
„Zu aller erst einmal Kinder! Und dann gemeinsam glücklich alt werden“, lacht Thomas und Melanie nickt. „Unbedingt, da stimme ich dir zu, mein Liebster.“ Beide strahlen sich an und ein zärtlicher Kuss besiegelt das Gesagte.
Danke für das Interview!

Wir sagen Danke und hoffen mit unserer Geschichte gezeigt zu haben, dass man seine Träume nie aufgeben sollte“, meint Thomas.










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