Freitag, 12. Januar 2018

[Autorentag] Just one dance von Iris Fox


Heute steigt bei mir der Autorentag mit Iris Fox. Heute erscheint nämlich die Printausgabe zu ihrem Buch "Just one dance". Deshalb möchte ich euch heute gerne die Autorin, das Buch, die Protagonisten und auch ein wenig das Cover genauer vorstellen. Immer wieder dazwischen wird es Textschnipsel und auch die Rezension geben. Viel Spaß mit diesem Autorentag! 😀


Autoreninterview Iris Fox

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Sehr gerne. Vielen Dank, dass ich heute bei euch sein darf. Mein Name ist Iris Fox, ich bin 35 Jahre alt und seit vielen Jahren glücklich verheiratet. Wir haben eine süße Tochter im Grundschulalter. Mit meiner kleinen Familie lebe ich in der Nähe von Bremen in einem kleinen Ort namens Syke.

Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
Plötzlich und aus heiterem Himmel. 2014 setzte sich eine Idee in meinem Kopf fest und ich begann die Idee auf meinem Laptop am Küchentisch aufzuschreiben. Ich wollte diese kleine Idee einfach nur festhalten, damit sie nicht wieder in Vergessenheit geraten konnte, wie die vielen kleinen Gedanken zuvor in meinem Leben. Daraus entstand dann mein Debüt „Love Happens“, das Mitte 2016 bei Forever erschienen ist. Seitdem schreibe ich.

Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könnest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
„Love Happens – Zwei sind einer zu viel“ ist eine locker, leichte und heitere Geschichte über eine junge Frau, die alle Zelte hinter sich abbricht und einen Neuanfang in einer fremden Stadt wagt. Eigentlich der Liebe erst einmal abgeschworen, begegnen ihr im neuen Leben aber gleich zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten - Gefühlschaos pur.
In „Drei Tage Glück“ lernen Marie und Jonas sich zufällig kennen und brechen aus dem Alltag aus, indem sie spontan einen Road-Trip nach Dänemark unternehmen. Eine Reise, auf der die beiden zueinander finden, Vergangenes miteinander aufarbeiten und lernen wieder nach vorne zu blicken. 
In „Just one dance – Lea & Aidan“ trifft ein von sich selbst überzeugter Bad Boy auf eine schüchterne Ballerina – das kann eigentlich nicht gut gehen. Doch die Anziehungskraft ist größer, und letztendlich stellen sich beide gemeinsam Leas größter Herausforderung: Der Angst vor Publikum zu tanzen.

Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
„Just one dance – Lea & Aidan“ ist der erste Band der „Just-Love“ Reihe gewesen. Aktuell arbeite ich am zweiten Band, der voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2018 erscheinen wird. Der endgültige Titel steht noch nicht fest.

Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen. Zudem bin ich ein Serien-Junkie. Sitcoms inhaliere ich, wenn es meine Zeit zulässt.

Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich bin da nicht festgelegt. Das wechselt ständig. In meinem Bücherregal befinden sich unterschiedlichste Genre, und Autoren/Innen wie zum Beispiel: Mona Kasten, Ada Doran, Ken Follett, Noah Gordon, Marie Force ……

Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Da gibt es nicht viel zu sehen. Die meiste Zeit verbringe ich mit meinem Laptop am Küchentisch, weil ich von dort aus immer alles im Überblick behalten kann. Selbst wenn ich in meine Geschichten eintauche.

Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Schreiben wie auch beim Lesen bevorzuge ich Liebesromane. Beim Lesen hüpfe ich aber auch gerne mal durch andere Genre.

Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Wer den Schritt in die Öffentlichkeit wagt, rechnet damit kritisiert zu werden. Das ist etwas, das man sich vorher klar macht, bevor man diesen Weg geht. Kritik ist so vielschichtig wie der Mensch selbst. Ich respektiere jede Meinung und jede Äußerung zu den Inhalten meiner Storys. Die positiven, wie auch die negativen. Man sollte jede Kritik ernst nehmen, denn aus jeder einzelnen kann man etwas für sich und die Zukunft mitnehmen.

Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag (Forever by Ullstein) zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Ich bin ein Quereinsteiger und hatte bis vor wenigen Jahren überhaupt nichts mit der Buchbranche zu tun. Ich war ein absoluter Grünschnabel. Mir erschien es einfach vernünftiger, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der mir ehrlich sagt, was ich schon kann und was eben noch nicht. Jemand, der mir erklärt, wie wir gemeinsam ein bestmögliches Ergebnis für den Leser erschaffen können und der diesen Weg dann mit mir gemeinsam geht. Diesen Partner habe ich im Forever-Verlag gefunden.

Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Gebt niemals eure Träume auf.



Coverinterview

Wann kam das Cover? Vor oder nach dem Titel?
Der Titel stand fest, als das Cover in Auftrag gegeben wurde.

Hattest du genaue Vorstellungen, was sich auf dem Cover befinden sollte?
Das Cover wurde vom Verlag in Auftrag gegeben. Meine Lektorin und ich waren uns aber im Vorfeld schnell einig, dass es das Thema „Tanz“ mit aufgreifen sollte.

Hat  für dich der Titel eine besondere Bedeutung?
Nein. Das kann ich nicht behaupten. Mir ist bei jedem meiner Bücher nur wichtig, dass der Titel inhaltlich zum Buch passt - sich im Text wiederspiegelt.

Die Farbkombination ist sehr schön, was bedeutet dieses Farbenspiel für dich genau?
Die Wahl der Farben haben wir dem Designer zu verdanken, der hier, wie ich finde, ganze Arbeit geleistet hat. Das Farbenspiel wird vermutlich auf jeden Leser anders wirken. Wenn ich mich festlegen müsste, dann würde mir so etwas wie verträumt, jugendlich oder romantisch spontan dazu einfallen.

Hast du eine Lieblingsstelle oder eine Lieblingsszene in deinem Buch?
Besonders gerne geschrieben habe ich Szenen, in denen Aidan einfach Aidan ist und Lea damit so manches Mal um Fassung ringen lässt. Die Fahrt im Autoscooter ist so eine Szene. Vor allem weil Lea dort an einen Punkt gerät, wo sie selbst etwas aus sich herauskommt und Aidan derjenige ist, der daraufhin um Worte ringt. 
Der erste Kuss der beiden auf dem Hamburger Dom gehört definitiv zu meinen Top 3.
Und tatsächlich ist auch die Sexszene mit Tessa sehr unterhaltsam – vielleicht auch ein wenig außergewöhnlich. Ich mag sie sehr. (Sorry! an alle Lea-Fans)

„Just one dance“ als Titel und das Paar am Cover haben die eine besondere Rolle in deiner Geschichte?
Leas Wunsch ist es Ballerina zu werden. Dafür tut sie alles. Sie bekommt sogar die Möglichkeit für ein Stipendium vorzutanzen. Einzig ihre enorme Angst vor Publikum aufzutreten steht ihr dabei im Weg und ist unter anderem ein zentraler Punkt in der Geschichte.
Daher: Ja, das Paar in Tanzpose auf dem Cover und der Titel spiegeln einen wichtigen Teil der Lovestory wieder, mit dem sich unsere Protas befassen.

Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover oder würdest du heute noch etwas ändern wollen?
Ich bin absolut und zu 100% zufrieden mit dem Cover von „Just one dance – Lea & Aidan“.



Buchvorstellung einmal anders

Ich treffe mich heute mit Leon und der Autorin Iris Fox in der Balletschule von Lea, um über das Buch „Just one dance“ zu sprechen.

Hallo! Danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch „Just one dance“ antwortet. Würdet ihr euch vielleicht sogar gegenseitig interviewen?

Leon: Iris, beschreibe uns doch bitte dein Buch in max. 5 Sätzen.
Antwort: In 5 Sätzen? Okay, ich versuche es: Ein von sich überzeugter Bad Boy trifft auf eine schüchterne Ballerina, die Angst hat vor Publikum vorzutanzen. Eine Begegnung reicht aus und sie sind hoffnungslos ineinander verliebt. Sie trotzen allem und beweisen, dass es vollkommen egal ist, wer man ist oder wo man herkommt, solange man zusammenhält. „Just one dance“ erzählt davon, wie viel man gewinnen kann, wenn man aus dem Korsett vorgefasster Meinungen ausbricht und einfach seinem Herzen folgt. 

Leon: Sag mal, magst du es deine Protagonisten zu quälen? Diese Wendungen und das Karussell des Lebens in das du uns reinwirfst?
Antwort: Ach, Leon. Ernsthaft? Du wärst doch der erste der schreit „LANGWEILIG“, wenn es nicht genügend Drama gegeben würde. Das muss so sein. Erst wenn die Protagonisten leiden, lieben, sich nacheinander verzehren, über ihre eigenen Schatten springen … erst dann können wir Leser doch erst so richtig mitfiebern.
(Im Übrigen sprechen wir uns schon sehr bald wieder. Nämlich im zweiten Band der „Just-Love“ Reihe, wenn deine Geschichte erzählt wird.) 

Leon: Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, welche du uns unbedingt vorstellen möchtest?

Meine ist die Stelle mit Lea, Ole und mir im Roxy: ….>>Seine Hand streicht kurz über meine Schulter. »Pass auf dich auf«, sagt er noch zu mir, dann geht er ohne ein weiteres Wort und taucht wieder in der Menschenmenge unter.
Leon tänzelt an mich heran. »Wer war das denn bitte?« Er schaut Ole nach.
»Niemand«, sage ich. »Bloß ein Freund von Aidan.« Verstohlen beobachtet Leon jeden von Oles Schritten, der sich weiterhin durch die Menge bewegt, sein Ziel für uns unbekannt. Für meine Begriffe schaut Leon ihm etwas zu intensiv nach.
»Der ist okay«, versuche ich ihn auch gleich zu beruhigen. Seine Augen scheinen direkt auf ihm festgefroren zu sein. Er hört mich nicht einmal. Ich knuffe ihn in die Seite.
»Was?«, fragt er jetzt, doch noch immer löst sich sein Blick nicht.
»Jemand zu Hause?«, rufe ich direkt in sein Ohr. Endlich reißt er sich von Ole los und schaut mir ins Gesicht.
»Sicher«, grinst er wieder ganz normal, so wie ich es von ihm gewohnt bin.<<……

Antwort: Es gibt so viele, die man nennen könnte.
Eine ist: …..>> Seine Augen wandern zu meiner Unterlippe, auf der ich vor Unsicherheit herumknabbere.
»Soll ich dir ein Geheimnis verraten?«, fragt er mich, ohne den Blick von meinen Lippen abzuwenden. Ich bringe nur ein zaghaftes Nicken zustande. »Ich wäre gerne der Erste, der dich küsst.« Seine Augen wandern zu meinen empor und lassen mich tief in ihn hineinschauen. An der Ehrlichkeit seiner Worte habe ich keinen Zweifel. Und ich muss mir eingestehen, dass dieser Typ eine irre sensible Antenne für Zwischenmenschliches besitzen muss, denn in der Tat bin ich noch ungeküsst. Doch will ich tatsächlich, dass ausgerechnet er davon erfährt? Ich schlucke einmal fest. Der Kloß in meinem Hals kribbelt unangenehm.
»Du meinst also …«, beginne ich. Ich muss mich räuspern. »Du glaubst ehrlich, dass …?«, setze ich erneut an, doch wieder versagt mir die Stimme, denn ich kann ganz deutlich Aidans Hand an meiner Hüfte spüren. Heiß läuft es mir den Rücken hinauf. »Also, das ist ja lächerlich«, ist alles, was ich noch zustande bringe. Jede Faser meines Körpers ist angespannt. Meine Mundwinkel zucken unkontrolliert, während ich nach wie vor versuche, seine Behauptung charmant wegzugrinsen. Ihm ist anzusehen, dass er keinem einzigen meiner Worte Glauben schenkt. Provozierend gefährlich nahe kommt er mir. Unsere Münder stoßen kleine warme Atemwölkchen aus, die zu einer gemeinsamen Wolke verschmelzen, bevor sie in den Himmel hinaufziehen. »Du hältst dich wohl für unwiderstehlich, was?« Meine Worte zeigen Wirkung. Aidan hält tatsächlich kurz inne. << …..

Leon: Wie viel echte Iris steckt eigentlich in diesem Buch oder in dem einen oder anderen Charakter?
Antwort: In jedem Buch, in jedem von mir erfundenen Charakter, steckt ein Teil von mir. Die Kunst besteht meines Erachtens darin, sich selbst so gut es geht von diesen Personen zu lösen, und sie ihre eigene Persönlichkeit entfalten zu lassen. Ich mag es, wie Aidan in bestimmten Situationen reagiert, weil er so viel anders ist als ich. Ich liebe es zu beobachten, wie Lea ihre ganz eigene Art und Weise findet, Hindernisse zu überwinden, weil sie eben sie ist und nicht ich.

Leon: Leser sind ja immer etwas neugierig und wollen mehr über die Autorin wissen. Würdest du dich bitte kurz vorstellen?
Antwort: Mein Name ist Iris Fox, ich bin 35 Jahre alt und seit vielen Jahren glücklich verheiratet. Mein Mann und ich haben gemeinsam eine wundervolle Tochter. Wir leben in der Nähe von Bremen, in einem kleinen Ort namens Syke. Erst 2014 habe ich mit dem Schreiben begonnen. Seitdem hat mich das Fieber gepackt und ich kann einfach nicht mehr damit aufhören.

Claudia: Super. Mich würde noch jeweils euer Lieblingszitat aus dem Buch „Just one dance“ interessieren.
Antwort: „Mir wird klar, gemeinsam können wir alles wagen. Die Welt gehört uns. Wir müssen nur nach ihr greifen.“
Antwort Leon: Ja, das Zitat ist so schööön!

Claudia: Herzlichen Dank für das Interview.



Protagonisteninterview „Just one dance“
Wir befinden uns heute am Parkplatz vor der Schule. Aidan lehnt lässig an seinem zitronengelben Ford Granada, während Lea zielstrebig, aber äußerst nervös auf uns zukommt. Kaum hält sie bei uns an, kann das Interview auch schon beginnen.
Lea: Sorry, wir haben uns in der Lerngruppe etwas in der Zeit verzettelt. Wartet ihr schon lange?
(Die beiden geben sich einen Kuss)
Aidan: Ne, gar nicht. Schön, dass du jetzt da bist.
(Aidan legt Lea seine Hand über die Schulter)
Hallo, danke, dass ihr heute zugestimmt habt dieses Interview mit mir zu führen.
Aidan: Kein Ding. Machen wir doch gerne. Oder?
(Sieht zu Lea, die immer noch versucht ihre Nervosität charmant wegzugrinsen)
Lea: Ja, sicher.

Wie geht es euch heute?
Lea: Oh, gut. Sehr gut sogar. Bin nur ein bisschen nervös. Ist mein erstes Interview.
Aidan: Ja, Süße. Dann kannst du jetzt schon mal üben. Wenn du eine berühmte Tänzerin bist, wird man dich bestimmt öfters interviewen wollen.
(Lea wird knallrot.)
Lea: Na, soweit sind wir ja noch lange nicht.

Könnt ihr uns noch einmal euer allererstes Zusammentreffen zusammenfassen?
Die beiden wechseln amüsierte Blicke miteinander.
Lea: Unser erstes Treffen war eigentlich alles andere als romantisch, oder?
Aidan: Und ob. Mit Romantik hatte das nichts zu tun.
Lea: Willst du erzählen, Aidan?
Aidan: In Ordnung. Ich versuche es mal so grob zusammenfassen: Das war drüben am Volksparkstadion im tiefsten Winter, spät abends. Es war arschkalt in meinem 74er Ford Granada, als ich sah wie drei Scheißkerle Lea vom Fahrrad holten und Abseits drängelten. Was die vorhatten hab ich sofort geschnallt.
Lea: Ja, war nicht schön. Zum Glück warst du da. Keine Ahnung, wie das sonst ausgegangen wäre.
Aidan: Am Ende ist noch einmal alles gut gegangen. Seit dem Abend ging Lea mir jedenfalls nicht mehr aus dem Kopf. Von da an hatte ich sie auf meinem Radar.
(Aidan streicht Lea über die Wange.)
(Interviewerin) Und dann? Habt ihr Nummern ausgetauscht oder wie lief es dann weiter?
Lea: Nummern ausgetauscht? Ne, überhaupt nicht. Am selben Abend noch ist Aidan vor meinem Fenster den Baum heraufgeklettert und hat an die Scheibe geklopft.
Aidan: Ja, klar. Was anderes blieb mir ja nicht übrig. Als ich dich zuhause abgesetzt hatte und weiterfuhr, merkte ich plötzlich, dass ich noch nicht einmal deinen Namen wusste. Handynummer hatte ich auch keine. Mir blieb doch nur der Baum.
(Aidan sieht Lea schelmisch in die Augen.)
Aidan: Der Moment, als du mich dann reingelassen hast, war aber schon romantisch. Nicht wahr?
Lea: Oh, ja! Ich glaube sogar, wenn mein Vater uns nicht dazwischen gekommen wäre, dann hättest du mich noch am gleichen Abend geküsst.
Aidan: Aber selbstverständlich hätte ich das!

Wenn ich euch jetzt getrennt voneinander befragen würde, wie würdet ihr euch gegenseitig beschreiben?
Lea: Sexy, definitiv. Leider weiß er das auch. Manchmal will er mit dem Kopf durch die Wand und stellt auf stur, es braucht dann eine Weile bis man wieder mit ihm reden kann. Aber wenn es hart auf hart kommt, dann kann ich mich immer auf ihn verlassen – und ihm ist es egal, was andere in dem Moment von ihm denken. Was zählt sind wir.
Aidan: Einmalig beschreibt Lea wohl am besten. Kein Mensch kennt mich so gut wie sie. Sie schafft es, dass ich mich bei ihr zuhause fühle. Außerdem riecht sie nicht wie so ne verfi**** Drogerie, wie andere Frauen. Das ist ziemlich cool. Außerdem kämpft sie für ihre Träume. Das gefällt mir.

Was ist denn euer höchstes Lebensziel?
Lea: Aidan denkt jetzt bestimmt ich sage: Tänzerin zu werden, wäre mein höchstes Ziel.
(Die beiden sehen sich in die Augen.)
Lea: Doch ohne ihn an meiner Seite würde die Erfüllung dieses Wunsches mich nicht mehr glücklich machen. Nicht nachdem was wir beide in den letzten Wochen gemeinsam miteinander durchgestanden und erlebt haben.
(Aidan drückt Lea fest an sich, bevor er ihr einen Kuss auf die Stirn drückt.)
Aidan: Ja, Shit! Was könnte ich denn jetzt noch sagen, um das zu toppen?
(Er schaut die Interviewerin fragend an.)
Aidan: Ich versuche am besten erst gar nicht damit mitzuhalten und wünsche mir einfach mal, dass es immer genügend Jägermeister für alle geben wird.
(Lea rollt mit den Augen. Alle lachen.)
Lea: Okay. Das ist so ein typischer Aidan-Kommentar. Damit mussten wir rechnen.

Welche Stolpersteine oder Hoppalas würdet ihr gerne aus eurem Leben beseitigen?
(Alle werden wieder ernster.)
Lea: Die Situation bei uns zu Hause ist nicht einfach. Da würde ich mir schon wünschen, dass meine Eltern sich Hilfe holen. Insbesondere mein Vater.
Aidan: Ja, auch bei uns ist nicht alles perfekt. Aber wir sind auf einem guten Wege. Und gemeinsam kriegen wir das schon hin. Dass mein Vater letztendlich eingelenkt hat und ich den Mut aufgebracht habe, mich ihm zu erklären, hätte ich ohne Lea auch niemals geschafft. Wenn es also etwas gibt, wobei ich sie in der Zukunft unterstützen kann, kann sie auf mich zählen.

Wenn ihr je einen Wunsch frei hättet, für was würdet ihr ihn verwenden?
Lea: Puuh, das ist schwer. Oder meinst du?
(Lea blickt Aidan fragend in die Augen.)
Aidan: Ich bleib beim Jägermeister, wenn ihr einverstanden seid.
(Wir lachen wieder.)
Lea: Gut. Ich nehme dann eine Apfelschorle bitte.

Herzlichen Dank für das tolle Interview.


Textschnipsel






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