Donnerstag, 21. September 2017

[Buchvorstellung einmal anders] Liebe und andere Stolpersteine von Helen Marie Rosenits

Buchvorstellung einmal anders

Ich treffe mich heute mit Bernhard dem Ehemann von Hanna, um mit ihm über das Buch „Liebe und andere Stolpersteine“ von Helen Marie Rosenits zu sprechen.

Hallo und herzlichen Dank, dass ich dir heute Fragen zum Buch stellen darf.
Hallo Claudia, schön Dich wiederzusehen.

Würdest du in eigenen Worten ganz kurz erklären, um was es in diesem Buch geht?
Nun, das Buch erzählt ‚unsere‘ Geschichte einfach weiter, also wie sich unsere Dreier-Konstellation von Hanna, Paul und mir entwickelt.

Es geht ja hauptsächlich um die Liebe und die Stolpersteine, über die man fallen kann. Warum glaubst du hat Helen dieses Thema gewählt?
Weil sie in ihrem Leben die Erfahrung gemacht hat, dass selten etwas so kommt, wie man sich vorgenommen oder erwartet hat und dass wir alle nur Passagiere im Zug des Schicksals sind.

Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, welche du uns unbedingt vorstellen möchtest?
Schwierig, aber da ich Hanna liebe, sind es wohl die Seiten 339 bis 358, weil dort beschrieben wird, wie Paul Hanna jene Träume erfüllt, die ich ihr nicht verwirklichen konnte. Es freut mich von Herzen, dass sie glücklich ist.

Wie viel echte Helen Marie steckt in dem Buch oder sogar in dem einen oder anderen Charakter?
Hanna als Autorin und auch ich als bloßer Konsument von Büchern sind der Ansicht, dass ein Text erst dann packend, berührend und nachdenklich machend ist und auch nachhaltig im Gedächtnis bleibt, wenn das Herz, die Seele, die Gedanken, die Erfahrungen und die Erlebnisse des Schreibenden miteinfließen. Deshalb steckt sicher sehr viel Helen Marie in ihren Büchern und ihren Protagonistinnen. Nur wie viel und in welchem Ausmaß wird sie, und natürlich auch ich, nicht verraten ;-) ;-)

Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
„Das ist dein Baum des Lebens. Möge er dir Glück bringen und Blätter auf ihm so viele Jahre sprießen, wie du ertragen kannst.“
Paul flüstert es zu Hanna, aber ich hätte es genau SO auch zu ihr gesagt, wäre ich an seiner Stelle gewesen.

Könntest du uns noch in eigenen Worten erzählen, wer Helen Marie ist? Denn wir sind alle neugierig und wollen auch die Autorin kennenlernen.
Helen Marie Rosenits ist das Pseudonym für eine 55plus-Frau, die erst seit ein paar Jahren wirklich zum Schreiben gefunden hat. Und zwar wie Hanna, nachdem sie einen Herzinfarkt erlitten hat.
Sie hat sich sehr mit der Materie beschäftigt, ihre Arbeiten unzähligen Verlagen angeboten und sich letztendlich zum Self-Publishing entschieden. Da sie sehr eigene Ansichten besitzt, sich nicht gerne unterordnet und lieber alles selbst unter Kontrolle hat, wird sie sicher bei dieser Art der Veröffentlichung bleiben.
Sie liest unheimlich viel und macht sich ihre Gedanken zu den Büchern und Tendenzen der Schriftstellerei. Da ihr aufgefallen ist, dass in den gängigen und gern gelesenen Romanen bereits 35- bis 40-jährige als ‚im besten Alter‘ bezeichnet werden, hat sie sich bewusst den Protagonistinnen ihrer Altersgruppe verschrieben, wo sie unerschöpfliche Informationsquellen besitzt.
Klar versteht sie die Sprache der Jüngeren, auch der Teenager und Kids, aber es ist nicht ihre ureigene Diktion, auch nicht die ihrer Alterskolleginnen. Dabei sind alle 50 und 55plus-Jahrgänge diejenigen, die man als Babyboomer-Generation bezeichnet. Und genau für diese und alle diejenigen, die wissen wollen, was die Jahre des Älterwerdens bringen mögen, sind ihre Bücher gedacht.  -  Und vielleicht erfahren die jüngeren Frauen so einiges, was ihnen ihre Mütter nicht erzählen, gestehen oder offenbaren würden.
Helen Marie weiß ihre Romane nicht einzuordnen. Es gibt zwar Genre und Schubladen, doch keine für diese Altersgruppe. 
Old Adult, Senior Adult, Best Age Lit. oder Grufti-Lit.???  -  Wie auch immer. Willkommen in Helen Maries Welt und ihren Büchern! J


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen