Freitag, 15. Dezember 2017

[ebook] 6.Buch im Dezember: Behemoth 2333 - Der Neuromorph von Joshua Tree



Das Buch "Behemoth 2333 - Der Neuromorph" wurde von Joshua Tree verfasst und erschien 2017.


Auch hier, da es sich um Reihe handelt und somit den Leser spoilern könnte, sehe ich von einer Inhaltsbeschreibung ab.


Der Autor schafft es einem zu überraschen. Dieses Buch ist so anders als alle vorherigen. Es ist eher nachdenklich, emotional, es sind keine riesigen Weltraumschlachten wie in den Vorgängern im Vordergrund.
Vielmehr verdichten sich die Handlungsstränge und lose Fäden finden zueinander. Besonders interessant für den Leser sind die Antworten auf die Fragen zur Evolution des Locusts und auch die andere Sichtweise durch den Kommandant-Erzeuger.
Auch machen manche Charaktere wieder eine wichtige Wandlung durch, die für die Reihe später für wichtiger erachtet werden könnte. Alles in allem kann man den Sprachstil wieder positiv hervorheben, er ist zwar nicht der einfachste, aber durch die Komplexität der Geschichte, wundervoll schwungvoll und spannend zu lesen


Jeder der Science Fiction liebt, muss zu dieser Reihe greifen, denn sie abwechslungsreich und spannend.

[ebook] 5. Buch im Dezember: Löwenblut von Monika Pfundmeier

Das Buch "Löwenblut" wurde von Monika Pfundmeier verfasst und erschien 2017.


Thematisch schließt es locker an das Buch "die Blutföhre" an, jedoch lässt es sich ohne Vorkenntnisse des ersten Buches des Autorin einwandfrei lesen. Dieses Mal begleiten wir hauptsächlich Konradin, den letzten Staufer bei seinem Aufstieg und Fall.
Der Autorin gelingt es durch ihre detailreichen Schilderungen der Schauplätze, Handlungen und Kämpfe ein Feeling aufzubauen, welchem man sich als Leser nicht entziehen kann und will. Durch die tolle Recherchearbeit hetzt man mit den Protagonisten durch die mittelalterliche Welt, auf der Suche nach Lösungen.
Da die Autorin, einige "alte" Wörter in ihren Schreibfluss einbaut, ist das Buch ab und zu nicht ganz so locker zu lesen, wie andere, allerdings würde dem Buch etwas fehlen, wenn es diese Ausdrücke nicht haben würde.
Es gelingt das Buch von Anfang, bis zum Ende spannend zu halten, sodass man immer wieder, auch durch die wechselnden Sichten der Charaktere, tiefe Einblicke in ihre momentanen Situationen erlangt. Auch die vielen verschiedenen Facetten, die ein Mensch haben kann, machen das Buch zu etwas besonderem.


Jeder, der gerne gut recherchierte, nicht alltägliche historisch top recherchierte Geschichten liest, ist mit diesem Buch mit seinen Intrigen, Hass, Liebe, Gier und Grausamkeiten bestens beraten.


Donnerstag, 14. Dezember 2017

[ebook] 4.Buch im Dezember: Behemoth 2333 - Der Flug des Leviathan von Joshua Tree



Das Buch "Behemoth 2333 - Der Flug des Leviathan" wurde von Joshua Tree verfasst und erschien 2017.


Da die Reihe auseinander aufbaut, verzichte ich bei dieser Rezension auf eine Inhaltsangabe.


Dem Autor gelingt es wieder in gekonnter Art und Weise, den Leser an das Geschehen zu fesseln. Mit seinem flüssigen Schreibstil, der allerdings auf hohem Niveau und einem großen Wortschatz ausgebaut ist, schafft er es wie jedes Mal, einem in Situationen mitzunehmen, die auch die Protagonisten vor etliche Probleme stellen.
Es ist eine leichte Veränderung zu den vorhergehenden Bänden zu erkennen, denn es dominieren die Geschichte dieses Mal sehr viele wortgewandte Dialoge. Außerdem erhalten wir sehr viele Infos über manche Hintergründe, Intrigen und Charaktere, welche für die bisherige und weitere Geschichte wichtig sein werden.
Natürlich gibt es auch wieder so manche brenzlige Situation zu überstehen und auch mit Aktion wird nicht gespart, auch wenn sie etwas weniger ausfällt.


Jeder, der gerne Science Fiction liest, ist mit dieser Reihe ausgezeichnet beraten.

[ebook] 3. Buch im Dezember: Nachtigall von Thomas Pyczak

Das Buch "Nachtigall" wurde von Thomas Pyczak verfasst und erschien 2017.


Bei diesem Buch handelt es sich um eine Kurzgeschichtensammlung bzw. um Erzählungen aus der Welt der Tiere. Da es wirklich so tolle Geschichten würde es den Rahmen sprengen, jede Geschichte genauer zu beleuchten. Es sei gesagt, dass wir auf Großwildjäger, Katzen, Hunde, Tauben, Nachtigall und vieles mehr treffen, um ein rundes bild auf die Welt zu erhalten.


Dem Autor gelingt es mit seinem einzigartigen Erzählstil, 11 wunderbare Geschichten zu zaubern, die entweder traurig, lustig oder skurril wirken, die jedoch alle eine Prise von Wahrheit, Witz und Ironie, teilweise auch Sarkasmus inne haben.
Die Botschaften, die der Autor transportieren möchte, regen zum Nachdenken an, ja zum Philosophieren über das Leben und das Wirken der Menschen. Mit dem Spiegel vor dem Gesicht, sieht man manches vielleicht nachher etwas anders.
Der Schreibstil ist flüssig, jedoch konnte ich durch die vielen versteckten Botschaften das Buch nicht schnell lesen, sondern es in kleinen Kostproben verschlingen.


Jeder, der einmal ein Buch jenseits des Mainstream lesen möchte, wo sich Mystery, Fantasy, Rache, Tod, Verlust und Liebe harmonievoll treffen, ist mit diesem Buch bestens beraten.

[ebook] 2. Buch im Dezember: Der Schatz der gläsernen Wächter von Dane Rahlmeyer

Das Buch "Der Schatz der gläsernen Wächter" wurde von Dane Rahlmeyer verfasst und erschien 2011.

Die junge Archäologin Kriss erhält einen Auftrag eine verschollene Insel zu finden. Auf ihrem Weg begegnet sie vielen Gefahren und interessanten, sowie gefährlichen Situationen, aus denen sie mit der Hilfe ihrer Wegbegleiter einen Weg finden muss.

Dem Autor gelingt ein spannendes, mitreißendes Werk, welchem man sich in seinem Tempo und der Spannung nicht entziehen kann. Immer wieder scheinen neue Probleme aufzutauchen und die Lösung nur schwer möglich. Doch mit ihren Wegbegleitern ist so manches möglich, was man sicher mit einigen Wendungen beschreiben kann.
Die Protagonistin Kriss ist ein Wunderkind, denn bereits mit sehr jungen Jahren, hat sie einen Doktortitel und hat bereits so manche wichtige Entdeckung im Bereich der Archäologie gemacht. Es macht sie sympathisch, dass nicht alles glatt läuft, sie ein Mensch ist wie du und ich, die sich Fehler erlauben kann und diese dann auch ausbadet.
Der Schreibstil und die Wortwahl des Buches sind flüssig und dadurch ein sehr kurzweiliges, spannendes Erlebnis, welches ich nicht vermissen möchte, gelesen zu haben.

Ein Fantasyhighlight, welches ich genossen habe zu lesen. Ich freue mich schon darauf, Kriss auf einer weiteren Reise zu begleiten und herauszufinden, wohin sie das Leben noch bringen wird.

[Blogtourbeitrag] Die Schlage von Essex von Sarah Perry


Herzlich Willkommen beim 4. Tag der Blogtour rund um das Buch "Die Schlange von Essex" von Sarah Perry.

Ich werde euch heute etwas über das Nachtleuchten erzählen. Dieses Thema nimmt einen interessanten Teil des Buches ein, deswegen möchte ich gerne erzählen, wie es zu dem Phänomen kommt und wo man es sehen kann.

Das Phänomen der "hellen Nächte" ist schon seit der Antike bekannt: Plinius der Ältere beschrieb es als "ein Licht, das vom nächtlichen Himmel scheint und die Nacht fast zum Tage macht." Obwohl die Sonne längst untergegangen ist, scheint der Himmel von einem diffusen, leicht grünlichen Licht erfüllt. Dieses ist hell genug, um selbst in mondloser Nacht die Landschaft zu erkennen und sogar eine Zeitung lesen zu können, wie Augenzeugen berichten.

Momentan fehlen die Bereichte über dieses Phänomen, da der Mensch eine
flächendeckende Lichtverschmutzung ausgelöst hat, die die Nächte schon so hell machen, dass das natürliche Phänomen schlicht und ergreifend überdeckt wird. Aber eines ist sicher, es wäre noch hier.

Forscher vermuteten lange, dass Sonnenstürme oder Polarlichter damit zusammenhängen, aber dies konnte nie bewiesen werden, denn das Nachtleuchten kommt zu Zeiten starker wie schwacher Sonnenenergie gleich oft vor. auch konnte keine erhöhte magnetische Aktivität wie bei den Polarlichtern nachgewiesen werden.

Heutzutage vermutet man, dass es sich um einen sogenannten Airglow handelt, denn aus dem Orbit ist ein grünliches Schimmern der oberen Atmosphäre meist immer sichtbar. Dieser Airglow ist nur vom all sichtbar, aber auch damit kann das Nachtleuchten vollständig erklärt werden. 


Das Gewinnspiel
Bitte beantworte täglich die Tagesfrage auf dem jeweiligen Blog als Kommentar und gewinne mit etwas Glück 1 Print "Die Schlange von Essex" von Sarah Perry. 

Die Tagesfrage
Was kannst du als einzelne Person dazu betragen, um das Phänomen des Nachtleuchtens wieder sichtbarer zu machen?Hast du vielleicht schon einmal ein Nachtleuchten beobachtet?



Das Gewinnspiel endet am 19.12.2017 um 24 Uhr. 
Die genauen Teilnahmebedingungen findest du hier:

Es gelten die nachfolgenden Bedingungen zum aktuellen Gewinnspiel.
  • Dieses Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
  • Es besteht keine Verbindung mit Facebook und wird auch nicht von Facebook unterstützt.
  • Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird automatisch bestätigt, das man das 18. Lebensjahr erreicht hat und voll geschäftsfähig ist.
  • Teilnehmer unter 18 Jahren müssen eine Erlaubnis haben und auf Nachfrage eine Einverständniserklärung der Erziehungs-/Sorgeberechtigten vorlegen.
  • Die gleichzeitige Teilnahme unter Verwendung von verschiedenen Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und führen zum sofortigen Ausschluss von allen Gewinnspielen.
  • Für die Gewinnspielteilnahme und Rückmeldungen zum Gewinnerhalt gilt ausschließlich folgende Mailadresse
    gewinnspiel@buchreisender.de
  • Im Gewinnfall erklärt sich der Gewinner bereit, seine Daten für den Versand des Gewinns zur Verfügung zu stellen.
  • Gewinner werden in der Regel 3 Tage nach Beendigung des Gewinnspiels öffentlich genannt sowie auf der folgenden Seite veröffentlicht.
  • Daten, die im Gewinnfall weitergegeben wurden, werden nicht für weitere Zwecke entfremdet und 4 Wochen nach Gewinnversand gelöscht.
  • Der Gewinner bestätigt innerhalb von 3 Wochen den Erhalt des Gewinnes.
  • Spätere Einwände, bis zu 4 Wochen nach Gewinnerbekanntgabe, werden lediglich weitergeleitet und in Zusammenarbeit der Verlage, Autoren und Buchreisender.de bearbeitet.
  • Der Gewinnversand erfolgt ausschließlich nach Deutschland,Österreich und der Schweiz.
  • Für den Postweg wird keine Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Dienstag, 12. Dezember 2017

[Blogtourbeitrag] Der Schatz der gläsernen Wächter von Dane Rahlmeyer


Willkommen bei STATION 9 - Dalahan

Gestrandet auf einer Insel, welche zwar Spuren von Zivilisation zeigt, aber doch nur Dschungel zu sehen ist, finden unsere Reisenden Kriss, Lian und die anderen Überlebenden, eine Reihe von mannshohen Steinklötzen, welche sich um die gesamte Insel zu ziehen scheint.
Zudem entdecken sie eine neue Spezies, welche ihnen endlich genaueres über Dalahan erzählen können. 
Scheinbar suchen sie die ganze Zeit über an der falschen Stelle, denn woran unsere Forscher nicht gedacht haben, mit aelonischen Energien kann man ganze Inseln versetzen. 
Die "Kinder der Erde" erzählen ihnen über Dalahan und ihr grausames Schicksal, als auf einmal ihre Widersacher wieder auftauchen und sie zwingen ihnen zu helfen. Als sie endlich mit vereinter Hilfe auf Dalahan ankommen und Dalahan betreten passiert folgendes:


Eine Bewegung am Rande ihres Sichtfeldes ließ sie innehalten. doch es war nur ein Blatt, mit dem der Wind spielte. Dann hörte sie das Knurren. Wie graue Blitze schossen sie aus dem Schatten des Tempels: zehn hüfthohe Gestalten, die ausgemergelt und irre vor Hunger auf vier Pfoten auf sie zu hetzten. speichel troff von gebleckten Zähnen. Dornenhunde!
 Irgendetwas scheint die Insel zu verstecken, doch was es ist, müsst ihr selbst lesen. 

Die Frage, um auf den nächsten Blog zu kommen, erfahrt ihr über diesen Link! Ich wünsche Euch viel Glück bei der Suche nach den Kristallen.
https://docs.google.com/forms/d/1axhfzORn1Be9dfEEDZIpYFrYgJYSRyGtnCdcptQTvJU/

Die heutige Tagesaufgabe findet ihr wie immer in der Gruppe: 
Dalahan – die sagenumwobene Insel, der Stoff aus Legenden und das Ziel von Kriss’ Expedition. Die Stadt ist ein einziges Grabmal über den Wolken und in seinem Herzen wartet...der Schatz. Was ist oder wäre für dich der beste Schatz der Welt? Schreibe oder poste ein Bild als Kommentar unter die Tagesaufgabe (ab 10 Uhr) in der Veranstaltung https://www.facebook.com/events/322759308204250/

Sonntag, 10. Dezember 2017

[Buch] 1.Buch im Dezember: Die Reservefrau von Karoline Gellauer



Das Buch "Die Reservefrau" wurde von Karoline Gellauer verfasst und erschien 2017.


Die 17-jährige Bärbel verliebt sich unsterblich in ihren 24-jährigen Biologielehrer Bernd. Dieser geht die verbotene Liebelei mit ihr ein, bis sie eines Tages schmerzhaft zerbricht.


Der Autorin gelingt eine sehr gelungene Kurzgeschichte über das Lieben und Leben von Bärbel. Begonnen über die erste große Liebe und den Bruch, bis zum Wiedertreffen als alter Mann.
Die innere Zerrissenheit von Bärbel kann sehr gut nachvollzogen werden, auch, dass sie Männern nicht mehr vorbehaltslos vertrauen kann ist sehr gut herausgearbeitet.
Der Sprachstil und die Wortwahl sind gut gewählt, auch die Emails, die sie sich schreiben, zeugen von den Möglichkeiten, welche einem zum gedanklichen Ehebruch führen kann. Wie weit die Protagonisten Bernd und Bärbel für die Liebe gehen, soll jeder selbst nachlesen.


Eine Kurzgeschichte, welche aufrüttelt, denn jeder hatte diese eine Jugendliebe, die wenigsten heiraten sie.

[Ankündigung Challenge] Papierverzierer Challenge 2018


Hallo!
Es gibt eine neue Papierverzierer Verlags Challenge für 2018!
Alles steht in den Startlöchern. Es wird ein neues Banner geben, sobald die laufende Challenge abgeschlossen ist! 

Die Challenge im nächsten Jahr etwas anders. Ja, tatsächlich etwas klassischer angelegt werden, aber wir werden euch trotzdem überraschen! 
Ich werde bei der Organisation kräftig mithelfen! 
 Informationen zur neuen Challenge dürfen verbreitet werden
 Hashtags #papierverzierer #lesechallenge
 Start: 1. Januar 2018 - 20. Dezember 2018
 Lies 24 Bücher aus dem Papierverzierer Verlag im neuen Jahr, darunter sollten 14 Neuerscheinungen fallen & mind. Bücher ab 100 Seiten
 der Gruppenlink darf verbreitet werden & der Link zur Anmeldung ist: goo.gl/rqkoSE
 Es soll mind. auf Amazon eine Rezension erscheinen; diese trägst du dann hier ein: goo.gl/hJbcNy
 Wenn du deine Rezension noch auf anderen Plattformen wie Thalia, Instagram (mit Verlagsverlinkung), der Website oder auf anderen noch einträgst, erhältst du pro Plattform einen Zusatzpunkt.
Gewinne:
 Die ersten 5 Platzierten erhalten ein papierverziertes Bücherpaket, das nicht in bar auszuzahlen ist.
 Platz 6 - 10 erhält ein Papierverziertes Goodie-Care Paket
 Platz 11 - 15 erhält ein E-Book nach Wahl

Du hast Fragen? Dann lass uns davon wissen 

Freitag, 1. Dezember 2017

[Blogtourbeitrag Tag 5] Die Schwertfeuersaga von Robert Corvus





Nun, am fünften Tag der Schwertfeuer - Blogtour bin ich an der Reihe, euch etwas zu erzählen und zwar darf ich euch einen Kampf aus meiner Sicht erzählen. Zunächst dachte ich mir interessantes Thema, aber je näher  der Tag rückte, desto mehr kam ich in Stress, denn die Bücher kamen einfach nicht bei mir an. Dank dem Autor Robert Corvus, bekam ich aber dann einen kleinen Einblick in zwei Kämpfe. Einen aus je einem Band und was soll ich sagen, das will ich euch nicht vorenthalten.

Allerdings muss ich gleich vorweg sagen, dass ich die Kämpfe aus meiner eigenen Sicht schreiben werde. Aber dennoch wünsche ich euch viel Vergnügen!

Kampf aus Rotes Gold:
Wir befinden uns am Schimmersee, welcher flache Boote aus Ygôda ans Ufer heranbringt. Die Bewaffnung der Besatzung, welche eindeutig Krieger zu sein scheinen, sind eindeutig Einzelkämpfer, denn Langschwerter und Doppelblattäxte dominieren.

Wurfspeere fliegen uns entgegen, welchen wir aber zum Großteil ausweichen können. Dieses Mal begleiten wir hauptsächlich Eivora in den Kampf, welche aber durch ihre Selbstgespräche meist sehr stark abgelenkt wird. Sie hat bei diesem Kampf kein Schild und auch die Waffe, die sie benutzt scheint nicht ideal zu sein, eine Armbrust.

Im Kampf gegen einen Gegner muss sie einige harte Gegentreffer einstecken. So kracht ein Axtblatt auf ihre linke Schulter, dass sie nur mehr einhändig kämpfen kann, aber zum glück wird sie nicht mit der Schneide getroffen. Eivora kämpft mit Händen und Füßen gegen den übermächtigen Gegner, doch gerade, als sich dieser Siegessicher über sie beugt, spritzt ihr warmes Blut ins Gesicht. Tersten ist es gelungen, dem beinahe zahnlosen Gegner Eivoras seinen Spieß in den Hals zu rammen. Mit einem beherzten Tritt in den Rücken fällt der Hüne auf Eivora, welche sich hiermit retten kann.


Kampf aus Weißes Gold:

Wir befinden uns in Mitten einer einhundert Schritt langen Steinbrücke, welche uns über eine Schlucht führen soll. Alles scheint ruhig, die Aufklärer haben keine Schwierigkeiten entdeckt. Doch dann hören wie ein Zischen, wenig später ein Gepolter und um uns herum versinkt alles in Chaos. Arme und Beine sind aufgerissen, überall Blut. Leute, die den Geschossen ausweichen wollen und dem Abgrund zu nahe kommen, stürzen mit einem lauten Schrei in die Schlucht. Ein überleben derer ist nicht möglich, da sich unter uns nur Steine und Geröll befindet.

Gerade, als wir merken, dass nichts mehr kommt, wir eine Verschnaufpause haben, pflügt ein langer, armdicker Pfeil durch unsere Rotte und ein Mann, dem sofort das Bein abgerissen wird, fällt um wie ein Stein. Der rote Lebenssaft tropft aus ihm, wie Wein aus einem angeschlagenen Fass.

Aber es gibt wichtigeres, als sich um Verletzte zu kümmern, denn das Schwertfeuer ist das Wichtige. Denn die Ochsen, welche das Gefährt ziehen, worauf es festgemacht ist, drohen in den Abgrund zu stürzen, da sie getroffen zum Abgrund taumeln. Der Schutz des Schwertfeuers hat oberste Priorität. Endlich kommt Bewegung in die Gruppe und die Balliste und die Katapulte werden bekämpft, welche vor kurzem noch nicht hier standen, sonst hätten es die Männer gemeldet und uns nicht in die Falle laufen lassen.
Mit Kampfgeschrei "Hammerschlag!", "Sei Hammer, nicht Amboss!" oder "Garallo!" werfen
wir uns in den direkten Kampf, aber auch die Gegner, wenn auch weniger entschlossen versuchen uns zu hindern über diese Brücke zu kommen.
Oft muss in einem Kampf auch zu unlauteren Mitteln gegriffen werden, denn oft muss man einfach die Waffen des Gegners nutzen, um ihn ausschalten zu können. Es ist nicht die feine Art, aber um zu überleben, ist es erlaubt, gegen die Unterkante des Schildes zu treten, um ihm den Eisen verstärkten Rand ins Gesicht zu schleudern. Wenn dann der Schutz nachlässt, muss man seine Möglichkeiten nutzen.
Zum Schluss bleibt noch zu sagen, dass es besser ist auf Unzulänglichkeiten der Gegner zu achten, als sich in einen Zweikampf zu werfen, denn oft kann man mit einfachsten Mitteln großen Schaden anrichten.


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****** GEWINNSPIEL ******




1 Print der Schwertfeuer-Saga 1: "Rotes Gold"
1 Print der Schwertfeuer-Saga 2: "Weißes Gold"



Was musst Du tun?

Bitte beantworte die Tagesfrage auf dem jeweiligen Blog als Kommentar und verrate uns in einer Mail an gewinnspiel@buchreisender.de mit dem Betreff: Schwertfeuer die Gesamtzahl der in den Beiträgen untergebrachten "Schwerter".
Das Gewinnspiel endet am 04.12.2017 um 24 Uhr

Beantworte die Tagesfrage, die heute heißt:
Welcher Kampf aus den beiden Büchern reißt euch eher mit? Warum würdet ihr mitkämpfen wollen?



Natürlich gibt es auch ein paar Regeln:
  • Dieses Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
  • Es besteht keine Verbindung mit Facebook und wird auch nicht von Facebook unterstützt.
  • Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird automatisch bestätigt, das man das 18. Lebensjahr erreicht hat und voll geschäftsfähig ist.
  • Teilnehmer unter 18 Jahren müssen eine Erlaubnis haben und auf Nachfrage eine Einverständniserklärung der Erziehungs/-Sorgeberechtigten vorlegen.
  • Die gleichzeitige Teilnahme unter Verwendung von verschiedenen Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und führen zum sofortigen Ausschluss von allen Gewinnspielen.
  • Für die Gewinnspielteilnahme und Rückmeldungen zum Gewinnerhalt gilt ausschließlich folgende Mailadresse gewinnspiel[at]buchreisender.de
  • Im Gewinnfall erklärt sich der Gewinner bereit, seine Daten für den Versand des Gewinns zur Verfügung zu stellen.
  • Gewinner werden in der Regel 3 Tage nach Beendigung des Gewinnspiels öffentlich genannt sowie auf der folgenden Seite veröffentlicht.
  • Daten, die im Gewinnfall weitergegeben wurden, werden nicht für weitere Zwecke entfremdet und 4 Wochen nach Gewinnversand gelöscht.
  • Der Gewinner bestätigt innerhalb von 3 Wochen den Erhalt des Gewinnes.
  • Spätere Einwände, bis zu 4 Wochen nach Gewinnerbekanntgabe, werden lediglich weitergeleitet und in Zusammenarbeit der Verlage, Autoren und Buchreisender.de bearbeitet.
  • Der Gewinnversand erfolgt ausschließlich nach Deutschland,Österreich und der Schweiz.
  • Für den Postweg wird keine Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Donnerstag, 30. November 2017

[ebook] 5. Buch im November: Drachenblut von Alexis Snow




Das Buch "Drachenblut" wurde von Alexis Snow verfasst und erschien 2017 im Papierverzierer Verlag.


Aileana Baumgarten steht vor einem Problem. Während eines Ausfluges zum Kölner Dom, fällt sie in Ohnmacht und lernt eine völlig neue Seite der Welt kennen. Doch nicht alle wollen ihr Gutes. Eine interessante Reise in das Land der Elemente beginnt.


Der Autorin gelingt mit dem Buch eine interessante neue Geschichte rund um ein Mädchen, welches nach ihrem Zusammenbruch zahlreiche Probleme zu meistern hat. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man kann sich in sie sehr gut hineindenken.
Der Sprachfluss und die Wortwahl sind ausgezeichnet gewählt, sodass man sofort in die Geschichte versinken kann. Auch der Spannungsaufbau und die Spannungskurve sind von vorne weg gegeben und es baut sich auf. Man kann die Irritationen und Probleme mit den Charakteren miterleben und mit ihnen ihre Kämpfe und Schlachten miterleben.


Jeder, der authentische Fantasygeschichten in realen Umfeldern gerne liest, ist mit diesem Buch hervorragend beraten.


[ebook] 4.Buch im November: Troubleshooter 2 von Felix A. Münter



Das Buch "Troubleshooter - Jäger und Gejagte" wurde von Felix A. Münter verfasst und erschien 2017 im Papierverzierer Verlag.

Wir treffen wieder auf unsere sechsköpfige Gruppe, welche nach Problemen und Irritationen sucht. Denn vieles scheint nicht so zu sein, wie es sein sollte.

Dem Autor gelingt es wieder einem ab der ersten Zeile in den Bann zu ziehen. Sofort ist man inmitten der Geschichte und fragt sich, was dieses Mal passieren könnte. Er schafft es mit wenigen Worten eine Hast in einem zu erzeugen, mit der man förmlich durch das Buch hetzt, nur um zu erfahren, wie das Kapitel ausgeht.
Die Protagonisten in dem Buch sind mir wie im letzten Band der Troubleshooter wieder sympathisch. Sicherlich gibt es immer wieder den einen oder anderen, den man in gewissen Situationen nicht so sehr mag, aber durch Witz und Humor schafft er es immer wieder den Leser eines besseren zu belehren.
Der Sprachfluss und die Wortwahl sind einfach perfekt gewählt. Der Spannungsbogen ist permanent hoch und man fetzt richtig durch das Buch, sodass man als Leser dasteht und sagt, wann geht es weiter, ich will mehr. Aufgrund des letzten Kapitels kann man sich ziemlich sicher sein, dass es einen weiteren Band geben wird.

Jeder, der gerne Westernbücher mit Horrorelementen liest, für den ist diese Reihe wie gemacht. Ich werde jetzt mit Hilfe der Carter Akten die Wartezeit zum nächsten Troubleshooter-Band überbrücken.

Mittwoch, 29. November 2017

[Blogtourbeitrag Tag 10] Nachtigall von Thomas Pyczak


Buch- und Geschichtenvorstellung 
„Qué Pasa“


Ich treffe mich heute mit dem Autor Thomas Pyczak, dem Autor von „Nachtigall“ und der Geschichte mit dem prächtigen Mastiff Fabiano.

Es freut mich, dass du heute Zeit hast für dein Buch und die Geschichte „Qué pasa“ zu antworten.

Thomas könntest du uns dein Buch „Nachtigall“ in max. 5 Sätzen beschreiben?
Nachtigall ist meine erste Sammlung von Erzählungen. In jeder Erzählung spielt ein Tier eine Rolle, ein Hund, eine Katze, eine Taube. Sie begegnen Menschen, mal in einer sehr realen Welt, mal einer traumhaften Sphäre. Ich habe das Buch geschrieben, weil ich glaube, dass in der Begegnung mit Tieren ein Schlüssel zu uns selbst liegt. Und das fasziniert mich.

Es sieht so aus als ob du für deine Geschichte „Qué pasa“ noch genauer antworten willst? Aber nur ganz kurz in max. 5 Sätzen.
Es gibt dieses Bild Las Meninas (Die Hoffräulein) von Diego Velasquez, es ist eins der berühmtesten Bilder seiner Zeit. Seitdem ich vor 10 Jahren dieses Bild gesehen habe, wollte ich eine Geschichte darüber schreiben, und so habe ich mir eine Figur aus dem Bild ausgesucht, von der die Geschichte handelt, den Hund. Nachfahren von ihm, zwei Mastiffs, philosophieren über das Bild und werden in dessen bewegte Geschichte, verbunden mit Ruhm und Schande, hineingezogen.

Ich möchte nun etwas genauer auf die Geschichte „Qué pasa“ eingehen. Hast du in dieser Geschichte Lieblingsstellen, welche du uns unbedingt vorstellen möchtest?
Ich mag diese Vorstellung, dass zwei Hunde ein Bild aus dem 17. Jahrhundert interpretieren wie zwei Schüler oder Studenten. Und dass sie all die Auslegungen ihrer Vorfahren heranziehen, die natürlich in Wirklichkeit Ansichten berühmter Kunsthistoriker sind. Ich mag auch die Idee, dass die Hunde sich natürlich als die wichtigsten Figuren in dem Bild begreifen. Sie sind so menschlich.

Themen wie Treue, Liebe und Kunst stehen hier in „Qué pasa“ eindeutig im Vordergrund. Warum diese Themen und liebst du Kunst?
Ja, ich liebe Kunst. Ich finde es famos, wie das Bild aus der Geschichte, Las Meninas, seit Jahrhunderten die Menschen bezaubert. Wie es nicht altert, weil das, was es zeigt, ein ewiges Rätsel ist. So zieht es uns an wie ein magischer Gegenstand.

Wie viel echter Thomas steckt im Buch insgesamt und auch direkt in „Qué pasa“?
Viel. Du hast es schon richtig erkannt, in Qué pasa geht es um meine Liebe für die Kunst. Eigentlich ist es ja ein Vater-Sohn-Gespräch, eine der interessantesten Gesprächsformen, die ich kenne. Nur eben geführt von zwei Mastiffs. Ich liebe Hunde, sie können so lustig sein und so dramatisch. So viel zu Qué pasa. Viele Geschichten in Nachtigall gehen von eigenen Erfahrungen aus. Ich habe die kleine Taube in einem Blumenkasten in Buenos Aires gefunden, ich war auf der Fähre nach Ibiza mit den seltsamen Katzen. Ich war in Florenz, genervt von Moskitos, zum Glück aber nicht so gestraft wie der Held in der Geschichte Moskito.

Was ist dein Lieblingszitat aus der Geschichte?
„Du ermordest, was du liebst?“ „Tut das nicht jeder, irgendwie?“ Aus Lederhosen.

Leser sind auch immer etwas neugierig, willst du dich meinen Lesern noch kurz vorstellen?
Ich bin Thomas Pyczak. Seit 2015 schreibe ich Romane und Erzählungen. Sie kreisen um ein altes Thema, das meiner Meinung nach nie an Aktualität verliert: „Erkenne dich selbst.“ Dafür schicke ich meine Figuren in Abenteuer nach Ushuaia am Ende der Welt, ins betörende Marrakesch oder auf ein überdrehtes Oktoberfest.

Herzlichen Dank für das Interview.

Anytime.

Sonntag, 19. November 2017

[Blogtourbeitrag Tag 7] Tanz der Ikonen von B.D. Winter


Teammeeting
mit Alexander Merahwi, Julian Melnik, Jan Kaminski, Dragon Radic, Bernd Novak, Stella Fuchs und Phil Miller

Gerade erst am Montag war ich an derselben Stelle und drückte ebenfalls auf den Klingelknopf. Heute bin ich wieder hier, auf persönliche Einladung von Herrn Merahwi, ich solle mir einmal seine Art der Arbeit  ansehen und seinem Team über die Schulter blicken. Bei einer solchen Möglichkeit konnte ich  nicht nein sagen. Gleich nach dem Summer betrete ich wieder das Vorzimmer. Diesmal muss ich mich gar nicht anmelden, denn Julian sitzt ebenfalls am Empfang.
"Heute sind wir im Konferenzraum, da ist nämlich mehr Platz als im Büro vom Hai."
Am Besprechungstisch in Merahwis Büro standen zwar auch sechs Stühle, aber der im Konferenzzimmer ist um einiges größer. Hier passen zwölf Personen bequem hin, obwohl wir nur zu acht sind, das Team ist bereits vollständig versammelt. Merahwi begrüßt mich und nimmt an der Stirnseite Platz. Ich will mich an die andere Schmalseite setzen, aber Julian schiebt seine Unterlagen zusammen und klopft auf den Platz neben sich.
"Hier ist es besser, wegen dem Beamer."
Merahwi stellt erst mich und dann reihum alle anderen vor, mit der Tätigkeit, die sie innehaben. Langsam dämmert mir, warum Julian am Montag von einem Spionage-Roman gesprochen hat.
Ich staune nicht schlecht, wie gut Alexander Merahwi seine streitenden und wissbegierigen Schäfchen im Griff hat. Als jeder seine Aufgabe erhalten hat, bitte ich doch noch die eine oder andere Frage stellen zu dürfen.

Ich bin sprachlos, wie gut Sie aufeinander eingespielt sind. Doch kommt mir nach diesem Meeting doch immer mehr der Gedanke an James Bond. Sind Sie schon mal in gefährliche, ausweglose Situationen geraten?
Prompt kichert Jan Kaminski drauf los. "Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie ich mich zu Übungszwecken in den Server der NSA gehackt habe? Und auf einmal sämtliche Alarmsignale losgegangen sind?  Ich hab mir die Finger wund gehämmert, um meine Spuren zu verwischen!"
"Oh ja, und wir holten Stella aus ihrer Karatestunde!" Phil hält sich den Bauch vor Lachen. "Da hat sogar Dana die Nerven geschmissen, weil sie dich nicht erreichen konnte."
Dragan bläst seinen überlangen Pony zur Seite und starrt an mir und Julian vorbei Jan an, als hätte der gerade den Oscar gewonnen. "Du warst echt im Server von der NSA?"
Stella hingegen macht auf cool: "Und während ihr Muffensausen kriegt und ich mit hängender Zunge im Büro ankomme, führt der Chef die Amis seelenruhig durchs obere Stockwerk und lässt sie die Computer auseinander nehmen."
"Selbstverständlich erst nachdem Herr Kaminski die heiklen Server abgetrennt hat. Genau für solche Situationen haben wir einen mit unproblematischen Daten in diesem Stockwerk stehen", erläutert Merahwi.
"Und während die Amis auf Stasi machen, hält er ihnen eine Vorlesung über Datenschutzgesetze, als ob die Daten auf diesem Server nicht ohnehin alle gefaket wären."
"Wir können nicht zulassen, dass Daten unserer Klienten in fremde Hände fallen. Schon gar nicht in die eines Geheimdienstes."
Julians Augen glänzen ehrfürchtig. "Wie habt ihr es geschafft, dass sie das untere Stockwerk nicht entdecken?"
"Ganz einfach." Bernd Novak spricht nicht viel, aber wenn er den Mund aufmacht, tut er das mit dem Selbstbewusstsein des Wirtschaftsuni-Absolventen. "Das läuft offiziell auf ein anderes Unternehmen. Da habe ich drei Strohfirmen dazwischengeschaltet."

Wie weit würden Sie alle gehen, um ein Kunstwerk zu finden, was scheinbar verloren scheint?
"Sollen wir das jetzt wirklich sagen?" Jan sieht zweifelnd zu Merahwi. Als der zustimmend nickt, erklärt er jedoch freimütig: "Das Hacken ist der lustigste Teil an dem Job. Es macht tierisch Spaß, die Oberschlaumeier auszutricksen, die ihre Systeme für ach so sicher halten."
"Stimmt", brummt es links von mir, ausnahmsweise mal ohne multimediale Aufbereitung. "Wenn die Datenschützer spitz kriegen, wo ich überall Bildmaterial herhole, kriegen sie nicht einen Herzinfarkt, sondern zehn."
"Die Devise heißt, nicht erwischen lassen", bestätigt auch Phil. Hätte ich nicht bereits das Buch gelesen, hätte ich keinen blassen Schimmer, welche Gesetze er bricht, so unschuldig schaut er mich mit seinem Dackelblick an. Bernd nickt gewichtig und fährt dabei unbewusst mit dem Kugelschreiber die Zahlenkolonnen entlang, die sein Handout ausfüllen.
"Ich bin zu allem bereit, außer einem Mord. Obwohl es mich bei machen Typen schon in den Fingern juckt."
"Bei manchen? Sag uns lieber, bei wem nicht, Stella."
"Klappe, Einstein!"
"Das würde dir so passen."
"Ihr Schreibtischhelden könnt auch nur blöd reden!"
"Ist die immer so?", will ich von Julian wissen.
"Fast immer. Gefreite Fuchs, Direktimport aus dem Dschungelcamp", flüstert er zurück.
"Was gibt es jetzt wieder zu meckern, Doc?"
"Gar nichts." Merahwi gibt mir ein Zeichen. "Ihre nächste Frage, bitte."
Oh je, die ist doch erst recht Sprengstoff! Ich druckse ein wenig herum, dann stelle ich sie doch:

Würden Sie, wenn es dem Auftrag zuträglich ist, jemanden aus der Gruppe oder den Auftraggeber opfern, um ans Ziel zu kommen?
"Nein", kommt es wie aus der Pistole geschossen.
"Nein???" Alle Jungs mit Ausnahme von Merahwi sehen Stella an, als wäre sie ein Alien.
"Glaubt ihr, ich lass euch Schlappschwänze hängen?"
"Niemand wird aufgegeben", erklärt auch Merahwi. "Kein Auftrag kann wichtiger sein als jeder Einzelne in diesem Team."
"Wir sind eine total liebevolle Familie. Schräg, aber liebevoll, nicht wahr, Herzchen?" Jan grinst Stella an, und die wirft ihm einen Blick zu, der mich eher an Brudermord denken lässt als an eine Kuschelgang.

Lieben Sie alle Kunst oder eher die Aufregung hier immer scheinbar Aktion zu haben?
"Kunst ist was für unseren Picasso." Stella gibt Phil einen Ellbogencheck. "Und für den Hai. Sorry, Chef." Merahwi winkt beruhigend ab, anscheinend kann er mit seinem Spitznamen gut leben. "Ich bin wegen der Action dabei. Ein Schreibtischjob wäre nichts für mich."
"Worauf wir nie im Leben gekommen wären, Herzchen."
"Ich könnte auf die Action gut verzichten", gesteht Julian. "Mir ist die in Spionagethrillern lieber."
"Deswegen hängst du auch in Bibliotheken rum, Doc, und ich kümmere mich ums Grobe."
Ich frage Stella jetzt lieber nicht, was das Grobe ist, bevor ich auch noch in ihre Schusslinie gerate.

Wie schmutzig könnte Ihr aktueller Fall werden? Gibt es schon Tendenzen?
"Je sauberer sie aussehen, desto schmutziger sind sie meistens", meldet sich Bernd zu Wort. Diese Aussage hätte ich eher von Stella als vom Finanzexperten erwartet, aber schon schlägt sie in dieselbe Kerbe:
"Richtig dreckig sind die, die eine Krawatte tragen. Die haben keine Skrupel."
Julian kritzelt gedankenverloren Haie auf seinen Block, er ist sich wahrscheinlich nicht einmal bewusst, dass auch er einen Schlips um den Hals hat. Bernd übrigens auch. Was sagt das jetzt über das Team aus?
Merahwi hat meinen nachdenklichen Blick bemerkt und schmunzelt mich hintergründig an. "Im Endeffekt will jeder gewinnen. Wie schmutzig es wird, lesen Sie nächstes Jahr."
"Sie haben unterschrieben?" Julian hält es nicht mehr auf dem Stuhl. "Der Vertrag mit B.D. Winter ist ausverhandelt, wir bekommen ein zweites Buch?"
"So ist es, Julian. An die Arbeit, Herrschaften. Wir haben einen Fall zu lösen."


Samstag, 18. November 2017

[Blogtourbeitrag Tag 6] Tanz der Ikonen von B.D. Drucker



Was wäre denn das Bloggerleben, ohne Bücher, Textschnipsel und Rezensionen?

Genau, nur der halbe Spaß, deswegen dürft ihr heute noch einen meiner Lieblingsschnipsel lesen und euch natürlich auch in meine Rezension vertiefen. ;)


Rezension:



Das Buch "Tanz der Ikonen" wurde von B. D. Winter verfasst und erschien 2017 bei Aventiure.

Tolya Grigorowitsch Yudin beauftragt die Firma von Alexander Merahwi mit einem brisanten Fall, denn eine Ikone, die er nach Wien mitgenommen hat, ist in die falschen Hände gewandert. Der junge Angestellte in der Firma Julian Melnik wird in das Team aufgenommen und die rasante Suche nach der Ikone beginnt.

Der Autorin, von der ich bereits zwei andere Bücher, welche sie unter anderem Namen veröffentlicht hat, gelesen habe, konnte mich mit diesem Buch überraschen. Nicht nur, dass es in der Gegenwart spielt. Auch die Tatsache, dass sie sich in ein völlig neues Genre traut, in die Gay-Romance. Man kann das Buch beschreiben mit einem Thrilleranteil von 60% und eine Liebesgeschichte von 40%.

Die Hauptprotagonisten konnten mich sofort abholen und ich konnte sie auf ihren Weg durch Wien begleiten. Man kann mit ihnen mitfiebern, mit ihnen lachen, mit ihnen fürchten, mit ihnen abenteuerliche Situationen meistern und natürlich auch bei so mancher Verwirrung des Herzens dabei sein.
Julian Melnik, der junge Doktorant, welcher Literatur liebt und in der Firma von Merahwi und Martin schlagartig in der Hierarchie aufsteigt. Er ist jung, kämpferisch und er steht für seine Werte ein, die er allerdings hart umkämpfen muss, denn Homosexualität ist in diesem Betrieb nicht gerne gesehen.
Alexander Merahwi, der Verhandlungsstratege und Verfechter der Ansicht, dass das Privatleben im Betrieb nichts zu suchen hat. Er ist sehr strikt, liebt die Kunst und wird von Kapitel zu Kapitel mehr zu einem sehr sympatischem Charakter.
Der Sprachstil und die Wortwahl sind sehr passend und sehr gut und flüssig zu lesen. Man fliegt förmlich durch die Zeilen und muss aufpassen, dass man die Nacht nicht zum Tag macht. Die Actionstellen sind in einem Tempo geschrieben, wo man selbst außer Atem kommt, sich Gedanken macht, was als nächstes passieren könnte und wie man aus diesen Situationen wieder rauskommen kann. Auch die homoerotischen Liebesszenen sind sehr gut in das Geschehen eingebaut, sodass sie wirklich als harmonisches Ganzes gesehen werden können. Ohne diese Kämpfe um die wahre Liebe und das Recht diese Liebe auszuleben wäre das Buch, nicht das, was es jetzt ist, eine tolle Gesamtkomposition.

Jeder, der gerne einmal das Genre Gay-Romance-Thriller ausprobieren möchte, ist mit dem Werk von B. D. Winter sehr gut beraten, denn es ist alles enthalten. Liebe, Hass, Eifersucht, Furcht, Kämpfe, Verfolgungsjagden und ganz viel Spannung. Ich persönlich freue mich schon auf den nächsten Band.

Freitag, 17. November 2017

[Blogtourbeitrag Tag 5] Tanz der Ikonen von B.D. Winter


Einen wundervollen Guten Morgen an diesem Freitag. Freitag? Die Zeit vergeht viel zu schnell, aber lasst uns diesen Tag noch so richtig genießen!

Aber zunächst zu der Frage, welche mir Alexander Merahwi gestellt hat:
"Würdest du als Vorgesetzter Affären am Arbeitsplatz tolerieren?"

Puh, schwere Frage, Herr Merahwi. Es ist immer schwierig, nach dem Motto, wo die Liebe hinfällt. Aber es bringt natürlich immer auch Ärger mit sich, wenn man sich auf eine Affäre am Arbeitsplatz einlässt, bzw. Affären am Arbeitsplatz toleriert. Sicher, es kann auch viel positives entstehen, eine Dynamik, die man vielleicht auch für die Firma ummünzen kann. Problem wird es werden, wenn die Affäre für den einen mehr ist, als für den anderen, diesen Zickenkrieg sollte man auf jeden Fall verhindern.

Wie steht ihr zu dem Thema? Wart ihr schon einmal in einer solchen Situation oder wart der unbeteiligte Beobachter einer solchen Situation?
Tobt euch aus, nehmt euch einen Kaffee und genießt den Tag! 










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Donnerstag, 16. November 2017

[Blogtourbeitrag Tag 4] Tanz der Ikonen von B.D. Winter


Heute möchte ich euch einen ganz besonderen Themenbeitrag präsentieren, nämlich Ikonen, Ikonen, Ikonen

Ikonen sind schon etwas ganz besonderes und vor allem gibt es so viele verschiedenen, aber lest selbst, dass es nicht nur die sakralen Ikonen gibt, sondern die auch eine gänzlich andere Interpretation zulassen.

Wollt ihr mir auch verraten, ob du Ikonen in deinem Leben hast, sei es als Mensch oder als Kunstobjekt?